Das innere Kind - Mit Herz und Seele - hier werden Sie Ihre Sorgen los

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Das innere Kind

Borderline

Was oder Wer ist das innere Kind?

Man könnte es einfach ausdrücken und sagen, das innere Kind ist der Teil von unserer Persönlichkeit, der intensive Gefühle übernimmt, der Instinkt hat.
Im Gegensatz zum Inneren Erwachensen, der Denken, Handeln und Vernunft übernimmt.

Ganz so einfach ist es zwar nicht, aber ich versuche trotzdem einmal zu erklären, wie es zu verschiedenen Verhaltensweisen kommen kann und nutze dazu dieses einfache obere Modell.

Die Gefühle und das Verhalten des Inneren Kindes resultieren immer daraus, ob es gerade geliebt wird, oder nicht geliebt, kritisiert, ignoriert oder vernachlässigt wird. Immer hängt das Erleben des Inneren Kindes mit dem Inneren Erwachsenen zusammen. Möchte der Innere Erwachsene Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse des Kindes kennenlernen, zulassen, dafür Verantwortung übernehmen?

An dieser Stelle gehe ich einmal nur darauf ein, was passiert, wenn das Innere Kind nicht geliebt wird.

Wenn sich dieser Innere Erwachsene davor schützen möchte, wahrzunehmem, was das innere Kind spürt, dann leht er es ab, Verantwortung zu übernehmen. Er wendet sich vom Inneren Kind ab.

Das Innere Kind fühlt sich verlassen, ungeliebt und sehr alleine. Es wird Angst haben, sich schuldig fühlen, sich schämen.

Als eines der schlimmsten, schmerzhaftesten, intensiven Gefühle wird das Alleinsein beschrieben.

Das Innere Kind wird sich in Zukunft vor diesem Gefühl schützen wollen.

Auch Wut wird das vom Inneren Erwachsenen verlassene Innere Kind spüren und sogar auf andere übertragen. Das Innere Kind wird aber auch, aus Angst immer wieder abgelehnt zu werden, versuchen und darum "kämpfen" das "Richtige" zu tun.

Oft sind Süchte der Versuch des Inneren Kindes, mit der Leere, der Einsamkeit und dem Verlassenwerden umzugehen.

Man könnte dies nun differenzieren, in die vielen verschiedenen Formen von Suchten und Abhängigkeiten, in die verschiedenen Strukturen die dahin führen. Das will ich aber nicht tun, weil es zu weit führen würde.

Mir ist hier wichtig, den Zusammenhang zu SVV und SSV herzustellen und begreifbar zu machen.

Selbstverletzendes und Selbstschädigendes Verhalten ist letztlich in diesem beschriebenen Mechanismus begründet.

Mit Schmerz, den man sich von außen zufügt versucht man den inneren Schmerz zu übertönen, zuzudecken, damit er endlich,endlich aufhört.

Letztlich ein Selbsthilfeversuch. Allerdings der Selbsthilfeversuch eines bedürftigen Kindes, was die Konsequenzen nicht bedenken wird, denn dazu wäre der Innere Erwachsene ja da! Also eine Spirale ohne Ende... ohne rationale Kontrolle, denn die funktioniert nur auf der emotionalen Ebene und wird immer mehr Not spüren, immer mehr dagegenzuhalten versuchen...

Der Innere Erwachsene ist gefordert, sich der Verantwortung die er für sein Inneres Kind und dessen Gefühle und Bedürfnisse hat zu stellen.

Dies wird ein Prozess sein, der bei bestimmten Problematiken nicht alleine zu bewerkstelligen sein wird. Wird das Innere Kind in seinem Tun, in seiner "emotionalen Schutzhaltung" aufgefordert an die Verantwortung zu appelieren, wird es aus erneuter Angst mit Trotz, mit Wut reagieren.

Einerseits erlebt es wieder neu, warum alles so ist wie es empfunden wird, andererseits versucht es sich immer und immer wieder zu schützen.

Hier wird unbedingt eine therapeutische Begleitung benötigt. Doch vorher muss der Innere Erwachsene eine Bereitschaft zeigen, sich der Verantwortung zu stellen, sie zu tragen und in Kontakt zum Innneren Kind gehen wollen. (Copyright by P.D.2009)

Herzlichen Dank das ich diesen Text hier einfügen durfte liebe Petra

--- aktualisiert am 05.01.2017
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü